CP Orsera  16.5.13 - 23.5.13

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Auszug aus Wikipedia

Das Gebiet um die heutige Ortschaft Vrsar war bereits im Neolithikum besiedelt, wie es Funde belegen. In einer Grotte unweit von Vrsar sind Spuren aus den Paläolithikum entdeckt worden. Die Histrier und die Liburner, die späteren Siedler, welche die Römer durch Seepiraterie beraubten, wurden von diesen seit 181 v. Chr. bekämpft und besiegt. Im Krieg zwischen 178 und 177 v. Chr. eroberten die Römer das Siedlungszentrum der Histrier, Nesactium (heute Vizače) in der Nähe von Pula. Im 1. Jahrhundert v. Chr. wurden auch die Liburner von den Römern besiegt. Während der römischen Zeit war Vrsar ein wichtiges Handelszentrum für landwirtschaftliche Produkte und Vieh.

Nach dem Fall des Römischen Reiches wurde Vrsar im Jahr 476 durch die Goten besetzt. Diese wurden zwischen 527 und 565 von dem byzantinischen Kaiser Justinian besiegt, so dass Istrien im Jahr 538 an das Oströmische Reich fiel. Zwischen 599 und 611 drangen die Slawen (Kroaten und Slowenen) in Istrien ein und vertrieben die Römer, wobei Vrsar zerstört wurde. Von 751 bis 774 herrschten in Istrien die Langobarden.

Im Jahr 788 endete die byzantinische Herrschaft durch die Eroberung Karl des Großen. Mit der fränkischen Führung wurde in Istrien der Feudalismus eingeführt. Mindestens von 983 bis 1778 stand Vrsar unter dem Einfluss des Bistums Poreč. Mit der Eroberung der Westküste Istriens fiel Poreč unter die Kontrolle Venedigs. Vrsar blieb jedoch unter der Obhut des Bistums Poreč. Dessen Einflussrecht wurde jedoch im Jahr 1778 gegen finanzielle Entschädigung aufgehoben, so dass Vrsar an Venedig fiel und damit unter der Leitung der Gemeine Sveti Lovreč stand.

Mit dem Sieg Napoleons über Venedig im Jahr 1797 fiel Istrien an Österreich und durch den Sieg Napoleons über Österreich-Preußen an Frankreich. Nach den Niederlagen Napoleons, gelangte Istrien im Jahr 1813 wieder an Österreich. Im 19. Jahrhundert erhielt Vrsar sein heutiges Bild. Der Ort dehnte sich außerhalb der Stadtmauern aus, der Hafen wurde angelegt und neue Häuser wurden erbaut.

Nach dem Ersten Weltkrieg fiel Istrien an Italien. Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die von der Wehrmacht besetzte Region 1944 von Alliierten befreit. Im April 1944 wurde die Stadt von Titos Partisanen befreit und kam 1947 mit dem Friedensvertrag von Paris an die damalige jugoslawische Teilrepublik Kroatien. Im Jahr 1991 erklärte die Republik Kroatien seine Unabhängigkeit und wurde am 23. Januar 1992 völkerrechtlich anerkannt.

 

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Wie ihr seht, hat es nicht lange gedauert und der 1. in der Anfahrt längere Auslandtrip steht auf dem Programm. Wir werden Hymer-Franz & Susi treffen. Susi ist auf dem CP Orsera seit zwei Jahren Eigentümerin eines ganzjährig aufgestellten Wohnwagens. Ach, bevor ich es vergesse, sie haben seit einiger Zeit auch ein neues Wohnmobil und sind nicht mehr Hymerfranz + Susi, sondern haben sich auf „NEXXIS“ umgetauft. Am CP angekommen, sind wir vorerst ein biss’l enttäuscht von dem für uns  reservierten Platz (nach der Murinsel ist es aber auch schwer, an einem anderen Platz sofort gefallen zu finden ). Der Standplatz ist abfallend, wodurch das Ausrichten des WOMO’s etwas schwierig ist. Nach einigem hin und her ist es dann endlich so weit, wir stehen laut Wasserwaage im grünen Bereich.

Nach den üblichen ein-, aus- und umräumarbeiten erkunden wir die Umgebung. Naja, schön langsam beginnt es uns zu gefallen

Die Stadt, oder besser gesagt das Städtchen besteht zum größten Teil noch aus Steinbauten und sieht mit ihren Blumenfenstern richtig urig aus.

Daher unverständlich, dass ein „Germane“ so modern bauen darf.

Es werden künftig aber auch einige moderne Apartments die Gegend verschandeln.

Am späten Abend treffen dann  die NEXXI’s ein. Wir besichtigen den WOWA der noch zusätzlich ein großes Vorzelt hat, daher gegen unser WOMO vom Platzangebot her einer Villa gleicht. Susi setzt spät abends noch ihre Blumen (Made by IKEA......), damit wir uns am nächsten Tag daran erfreuen können.

Am nächsten Morgen frühstücken wir gemeinsam und siehe da, Jonathan mit Frau leistet uns Gesellschaft. Natürlich fallen ein paar Krümel ab.

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Gegen Mittag muss Susi unbedingt ihr neu erworbenes Kajak testen. Platsch, schon liegt sie im Wasser.

 

 

Aber Susi gehört zu den „was uns nicht umbringt, macht uns nur härter„ Typen. Als Draufgabe geht sie dann auch noch schwimmen. Temperatur 18°? Oder doch etwas weniger?

Brrrr, keine zehn Pferde würden mich da reinbringen.

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Da Franz + Susi mit dem PKW unterwegs sind, können wir heute einen Ausflug machen. Unser erster geplanter Stopp fiel regelrecht ins Wasser und wir konnten außer dem Dorfkaffee nichts besuchen/besichtigen.

 

In Motovun war uns das Wetter hold und wir konnten das Dorf erkunden.

  

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Nach einem kleinen Umweg, sind wir über eine Schotterstraße, in Groznjan 

gelandet.

 

Ausnahmsweise tröpfelte es dort nur hin und wieder und wir konnten das romantisch, urige Künstlerdorf besichtigen.

 

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Gegen Ende unseres Spazierganges bemerkten wir hinter einem Strauch eine Katze mit ihren Jungen. Erfüllt sich mein Traum?

Träume oft, dass auf der vorderen Ablage des Womos eine Katze liegt (Anm. Erwin: Judith’s Träume!!!)

 

Leider NEIN, ich „darf“ keine mitnehmen.

 

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Dienstag müssen die NEXX’is leider wieder nach Hause, um uns Pensionisten zu erhalten *ggggggg*.

Wir bleiben noch zwei Tage. Über das Wetter während des Aufenthaltes schreibe ich nichts, sage nur "sehr durchwachsen".

 

(Bericht v.Judith)