Ossiacher See 12.6. - 17.6.13

www.lampele.at

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Auszug aus Wikipedia

Er liegt auf einer Höhe von 501 m ü. A. und ist an seiner tiefsten Stelle 52 m tief, die Fläche beträgt ca. 10,5 km². Die größte Ausdehnung erreicht er von Südwesten nach Nordosten mit einer Länge von etwa 10,2 Kilometer, an der schmalsten Stelle zwischen Ostriach und Ossiach ist der See ungefähr 600 Meter breit. Der See ist eingebettet zwischen den bewaldeten Steilabfällen der Gerlitzen im Norden und den westlichen Ausläufern der Ossiacher Tauern im Süden. Der Ossiacher See ist holomiktisch, das heißt, er wird während der Zirkulationsphasen im Frühjahr und Spätherbst bis zum Grunde durchgemischt. Naturbelassene Seen- und Uferbereiche des Ossiacher Sees wurden zu Natur- und Landschaftsschutzgebieten erklärt.

Die Ostbucht wird von der Bleistatt eingenommen, einem ehemaligen Moor (Bleistätter Moor), das von der Tiebel, dem Hauptzufluss des Sees, durchströmt wird. Entwässert wird der See über den Villacher Seebach in die Drau.

Der Hauptort am See ist Ossiach mit dem bekannten Stift Ossiach, größte Gemeinde jedoch Villach mit dem Ortsteil Landskron. Der Rest des Sees verteilt sich auf die Gemeinden Treffen mit Annenheim und Sattendorf sowie Steindorf mit dem Ortsteil Bodensdorf.

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13.06.13 

Dieses Mal sollte es aufgrund der schwärmerischen Erzählung unserer Nachbarn der Rauschelesee in Kärnten werden. Also übers Internet die Adressen 2er CP herausgesucht und los geht’s.

Der Reautschnighof war sehr spärlich (3 Camper) besucht und den See sah man vom Platz her überhaupt nicht, hat mir daher nicht so wirklich zugesagt und wir fuhren zum CP Reichmann. Ja, da würden wir gerne bleiben. Sehr schöner Blick zum See und auch die Plätze zum Teil schattig gelegen. Da jetzt anscheinend der Sommer kommt, kann dies ja nur von Vorteil sein. Als wir dann auch noch den ACSI-Kleber (Preis für CP zw. 12,00 und 16,00 Euro) auf der Eingangstüre sahen war die Sache für uns klar, hier bleiben wir. Umso erstaunter waren wir, als uns der Ang. nach telefon Rücksprache mit seinem Chef erklärte, dass sie nichts von dieser Vereinigung wüssten und er uns einen Preis mit ca. 28,00 abzgl. 10% machen könnte. Wir suchten daraufhin im Internet die ACSI-Seite und fanden auch hier einen Eintrag dieses CP. Erwin sagte dies auch dem Angestellten, den interessierte das aber nicht mehr und er war auch nicht bereit seinen Chef nochmals anzurufen. No guat daun ned.......es ging uns hier nicht unbedingt ums Geld, aber ums Prinzip.

 

Wir disponierten daher um und fuhren an den Ossiacher See. Hier war es dann kein Problem mit der ACSI-Karte den entsprechenden Preis für den Platz zu bekommen.

Es war inzwischen später Nachmittag und ich suchte uns ein schönes Platzerl neben einem großen Baum, damit unser WOMO so viel wie möglich Schatten bekommt. Erwin parkte sich ein, da der Platz aber etwas abschüssig ist, stand das WOMO a bissl schief und wir beschlossen, es am nächsten Tag umzustellen.

Gesagt getan, parkte Erwin das WOMO erneut. Hilfe, wir haben auf die Markise vergessen und die ist jetzt auf der falschen Seite, wollen wir damit nicht an Nachbars „Wohnzimmer“ andocken müssen wir das WOMO nochmals umstellen…………zwei Reihen hinter uns Holländer, welche anscheinend in ihren Sesseln schon angewachsen sind (sitzen den ganzen Tag dort und schauen in eine Richtung ….nämlich UNSERE) haben sicher eine Mordsgaudi mit uns.

Alles Bestens oder doch nicht???

Endlich passt alles und wir machen uns, bei strahlendem Sonnenschein, mit unseren Nordic Walking Stöcken auf, um die Gegend zu erkunden.

Wir entschließen uns für den Schluchtenweg, der mit 400 Höhenmetern auf einer Länge von 1600m zum Tauernteich führt. Mit einer Wegzeit von ca. 70 Minuten scheint uns das recht angenehm.

Der Weg führt landschaftlich sehr schön neben einem Bach in die Höhe, aaaber die Steigung hat es in sich und zwischendurch wünschten wir uns auf einem Campingbett liegend und nur faul zu sein.

Na ja, haben uns da ordentlich anstrengen müssen. Oben, ganz durchschwitzt, angekommen waren wir dann ziemlich stolz auf uns. Wir hatten unser Ziel, den Tauernteich, erreicht.

Am Rückweg machten wir eine gruselige Entdeckung……………

……………………………………………….hatte da jemand den Abstieg nicht mehr geschafftt???

Nach 3 Stunden waren wir, müde vom Wandern, wieder zurück und freuten uns auf den Nachmittagskaffe, den hatten wir uns auch schwer verdient.

Abends wollte ich mir dann die Nachrichten im TV anschauen……….Eeeerwin, was mach ich denn schon wieder falsch (ich bin ein techn . Genie!!!)??? Fernseher geht nicht……..Erwin probiert, aber SAT sucht und sucht und sucht………….erkennt ihr am oberen, 2. WOMO-Bild woran es liegt???

 

Ja richtig, der SAT-Spiegel steht mitten im Baum und beim SAT suchen mixt er die Blätter. Daher kommt wohl der Ausdruck "rauschen im Blätterwald" ;-)))))).

Die SAT-Schüssel befindet sich genau im Blätterwald und kann sich daher keine richtige Position suchen …… noch einmal stellen wir das WOMO nicht um, was sollen denn die Holländer von uns denken???   *GGGGGGGGGGGG* 

Also verbringen wir unseren Abend mit Scrabble und Erwin löhnt 5,20 in unsere Spielkassa.

Aus dem Nachbarhotel dröhnen der Gangnam Style ……. Hey was geht ab, wir feiern die ganze Nacht und noch viele andere, derzeit aktuelle Hits, bis 23 Uhr, zu uns herüber. Es dürfte Schullandwoche oder Abschlußfahrt einer Schule sein, denn tagsüber lernen sie surfen

und Kajak fahren, abends gibt’s dann Party. Schön soooo jung zu sein.

 

Bericht v. Judith

14.6.13

Heute haben wir nach dem Frühstück unsere Räder gesattelt und uns eine Seerundfahrt von ca. 30km vorgenommen.

Die Radwege sind super ausgebaut, ich glaube man könnte durch ganz Kärnten fahren. Der Ausblick über den See ist immer wieder grandios und auch so manch schönes Fleckchen ist zu sehen.

Erwähnenswert ist auch das Steinhaus. Ob es schön ist und in die Gegend paßt liegt sicher im Auge des Betrachters http://www.ossiachersee.cc/insidertipps/domenig-steinhaus/

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Es ging recht zügig voran und so machten wir in Bodensdorf eine Kaffeepause. Vom Preis für zwei Cappuccino mit € 4,40 direkt am See waren wir mehr als überrascht.

 Was uns aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Lokale im Moment alle schlecht besucht sind. Dachten eigentlich, dass im Juni schon mehr los sein würde. Vielleicht kommt der Besucherandrang ja erst Juli/August. Vorsorge wurde jedenfalls dahingehend getroffen.

Nach dem Kaffee bestiegen wir wieder unsere Räder und radelten weiter in Richtung St.Andrä. Dort nahm das Schicksal seinen Lauf. Ich bog auf den falschen Radweg ab. Judith hat nichts gesagt (typisch Frau halt, ansonsten halten sie sich ja mit ihrer Meinung auch nicht zurück) obwohl es ihr komisch vorkam, da wir uns immer weiter vom See entfernten……. Da ich einen Orientierungssinn wie ein „sehender“ Maulwurf habe, dauerte es sehr lange, bis es auch mir dämmerte und wir irgendwo in Villach

durch die Pampas radelten. Zum Glück konnten wir irgendwann wieder die Ruine Landskron sehen, die uns die ungefähre Richtung vorgab.

Über die Laune von Judith brauche ich wohl nichts erzählen……. Zum Glück gingen ihre geheimen Wünsche bezgl. meiner Wenigkeit nicht in Erfüllung, ich glaube sie liebt mich doch noch*ggggg*. Über die unnötigen Kilometer will ich gar nicht nachdenken, denn der Weg nach Hause hat mir einiges abverlangt. Judith dürfte der in ihr schwelende Zorn voran getrieben haben. Wo nimmt die bloß die Power in den Beinen her?!?!?! Ein bissi Gegenwind hatten wir zum Schluss natürlich auch noch, wie könnte es auch anders sein. MIT Wind kann ja jeder fahren. Endlich in Ossiach angekommen, wollten wir ein Fischrestaurant heimsuchen. Leider hat es erst ab 17h30 geöffnet, außerdem wird um Reservierung gebeten. Ein Unglück kommt bekanntlich selten allein! So sind wir dann beim Seewirt eingekehrt.

Wir konnten unsere müden Beine grade noch unter den Tisch stellen und dann doch noch den Ausblick und das Essen genießen. Um die Steigung Richtung Hauptstraße und das letzte Stück zum CP zu schaffen, mussten wir uns auf halber Strecke noch mit einer Portion Eis laben, danach schaffte ich die letzten 3.5km, aber nur mehr nahe am Zahnfleisch.

Ich denke, wir haben so an die 50km zurückgelegt, aber ohne E-Bike wohlgemerkt!!!!!

Ich kann heute nur mehr eines sagen:“Die Drahteseln können mir morgen gestohlen bleiben!“

Nein, ich muss noch was sagen:“Schön war’s trotzdem“.

Bericht v. Erwin

15.6.13

Es ist 8h26 und der Wettergott dürfte es momentan nicht so gut meinen. Es nieselt etwas, schaut aber nur nach einem kurzen Schauer aus. Wir haben für heute aber eh nichts außer faulenzen vor.

 

Ab 12 Uhr ist es wieder suuuperschön und wir wagen sogar eine Runde im See zu schwimmen. Pfau, es ist nicht nur nass, sondern auch kalt.

Angeblich an der Oberfläche 20 Grad….. na wollen wir es halt einmal glauben……Erwin meint max. 3cm…..

Nach dem Schwimmen haben wir uns ein Pokerduell geliefert und eine Partie gescrabbelt. Erwin hat die Kasse wieder voller gemacht*gggg*. Danach haben wir uns, entgegen den gestrigen Prognosen, wieder auf’s Rad geschwungen und sind nach Ossiach gefahren. Gibt dort ja sooo gutes Eis aus eigener Erzeugung.

16.6.

Bin heute schon vor 10 Uhr im Wasser und es ist urkalt, will eigentlich gleich wieder rausgehen, überwinde mich dann aber doch und es ist wunderschön, alleine herumzutümpeln.

Mittags kommt ein Ehepaar aus Gänserndorf mit einem Thermometer und jetzt haben wir es schwarz auf weiß – die ersten 3 cm hat es 20 Grad und darunter nur mehr18. Erwin erbarmt sich meiner und schwimmt eine Runde mit mir. Danke ;-)))

 

Abends holen wir uns Pizza , wir haben keinen Gusto auf die noch vorhandenen Vorräte aus unserem Kühlschrank. Sind es in Kroatien die Möwen gewesen, die immer rund um uns auf Fressen gewartet haben, sind es hier die Spatzen/Sperlinge, die ebenso zutraulich sind.

Es macht aber auch ein Schwanenpaar die Gegend unsicher. Vater Schwan pfaucht alles an was seinen Babys in die Quere kommt.

Da wir morgen gegen 8 Uhr nach Hause fahren wollen, packen wir schön langsam alles zusammen und verstellen dann auch das WOMO um einige Meter und somit ist wenigstens EIN Fernsehabend gesichert.

Bericht v. Judith

 

17.06.

 

Nehmen auf der Rückfahrt den Weg durchs „Landesinnere“ und wir sind wieder einmal begeistert, wie schön es in Österreich ist.

 

Bericht v. Judith