Hamburg, 7.5.2014 – 13.5.2014 

 

(Auszug aus Wikipedia)

Die Freie und Hansestadt Hamburg ( Aussprache?/i), (niederdeutsch Hamborg [ˈhambɔːχ], Abkürzung: HHoder FHH) ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Hamburg ist mit über 1,75 Millionen Einwohnern[5] die zweitgrößte Stadt Deutschlands, achtgrößte der Europäischen Union sowie größte Stadt, die nicht Hauptstadt eines ihrer Mitgliedsstaaten ist.

Der Hamburger Hafen ist der größte Seehafen Deutschlands und unter den zwanzig größten Containerhäfen weltweit.[9] Zudem ist Hamburg seit 1982 Sitz des Internationalen Seegerichtshofs.      

 

  

 

Hamburg ist neben Barcelona und Nürnberg, eine Stadt die es uns angetan hat. Judith war 2002 mit ihrer Firma dort und 2007 besuchten wir Hamburg zum ersten Mal gemeinsam.

 

7.5.2014

 

Um 4 Uhr war Tagwache, da wir, um den hohen Parkgebühren zu entgehen, mit dem eigenen PKW  bis zur U6-Station Perfektastraße fuhren. Mit der U6 dann bis Meidling und von dort mit dem Bus zum Flughafen Schwechat. Pünktlich um 8h45 hob unsere Maschine ab.

Am Flughafen Hamburg kauften wir uns ein Ticket  für die S-Bahn. Zum Glück haben wir beim Umstieg zur U-Bahn nachgefragt, ob mit der von uns gewählten Karte  ein weiterfahren erlaubt ist. Na prompt hatten wir eine Zone zu wenig am Automaten eingegeben. Die Karte wurde uns aber am Schalter problemlos umgetauscht und ein  Gruppenticket (gültig f. 2-5 Personen, auch U-Bahn, von 9 Uhr vormittags bis 6 Uhr des Folgetages) ausgestellt. Wir haben damit € 1,- gespart ;-)) . Wir konnten die Anreise in unser Hotel

 Mövenpick bei der Messe.

(Das Gebäude war früher ein Wasserturm) ohne Angst vor einem  „Schwarzkappler“ fortsetzen. Station Sternschanze

ausgestiegen und natürlich vorerst  in die verkehrte Richtung gegangen – ist ja typisch für uns. Zimmer konnten wir gleich beziehen und waren mit unserer Wahl mehr als zufrieden.

Gebucht hatten wir nur Nächtigung, da wir zum Frühstück lieber in ein Cafe oder eine Bäckerei gehen. Unser Favorit sind die Backstuben von „Junge“. Großer Capu um € 2,60 und Süßigkeiten  ab € 0,80 sowie belegte, halbe Brötchen und und und….. Mit € 8,00 – 9,00 ist man für 2 Personen gut dabei.

 

Unweit unseres Domiziles liegt der wunderschöne Park Planten un Blomen www.plantenunblomen.hamburg.de/

Die Blumenpracht lässt  das Herz übergehen. Drinnen befindet sich auch ein großer Teich mit Wasserlichtkonzert um 22 Uhr, Kräuter- bzw. Apothekergarten in dem man nachlesen kann für welche Leiden welches Kraut gewachsen ist. Holzbänke und Holzstühle laden  zum Ausruhen ein. Mit Glück, sieht man auch Hasen durch’s Gebüsch hoppeln. Für Kinder gibt es einen wunderschönen,  riesigen Spielplatz und für Fans asiatischer Gartenkunst einen japanischen Garten.

Anm. Judith: Es folgen vieeeele Blumenfotos da ich mich aufgrund der Pracht nicht entscheiden konnte welche ich aussortieren könnte/sollte.....

Lange konnten wir uns  an der Pracht aber nicht erfreuen, da es zu schütten begann. Zwar nur kurz, dafür aber des Öfteren. Dieser Wetterzustand sollte uns leider den ganzen Aufenthalt begleiten. Danach gingen wir in die Innenstadt, neuerliche Niederschläge wurden bei Karstadt überstanden. Gegen 19h30 kehrten wir ins Hotel zurück.

 

8.5.2014

 

Nachdem der erste Regenguss vorbei ist, verlassen wir gegen 9h45 das Hotel und lösen uns eine Tagesgruppenkarte  um € 10,80.

 

Unser Weg führt uns über Karstadt/Sport (Judith braucht unbedingt  eine rote Wanderhose) in die neue Hafencity und die Speicherstadt. Für den Hafengeburtstag wird schon eifrig aufgebaut.

Der Hafen feiert 825. Geburtstag und ist der eigentliche Grund unserer Reise. In der neuen Hafencity haben sich einige hochwertige Geschäfte und Restaurants angesiedelt, die demnächst wohl Eröffnung feiern werden, aber bis zur endgültigen Fertigstellung ist noch viel zu tun.

In der Speicherstadt

besuchen wir das Cafe „im Kesselhaus.“ in dem ein großes Model  der neuen Hafencity aufgebaut ist.

Da es wieder nach Regen ausschaut, machen wir uns auf den Weg zur U-Bahn und müssen die Wilhelminen- Brücke

(Hamburg hat angeblich mehr Brücken als Venedig) queren. Am Brückengeländer hängen wohl hunderte „Liebesschlösser“ in unterschiedlichen Größen und Farben.

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 Wir steigen in die U3, starten meinen Ipod und  hören uns die Audiotour,

die ich übers Internet heruntergeladen habe, an. Man erfährt so einiges über die Stadtviertel, die an der U3-Runde liegen.

 

In der Innenstadt entdecke ich ein Geschäft,

welches Schlösser verkauft und  entscheide spontan, eines für Judith & mich zu kaufen. Der Verkäufer (ein alter Wienfan) gibt mir gleich die Adresse eines  Juweliers, der schöne Gravuren macht. Also nichts wie hin, mit den Besitzern etwas plaudern, Text aussuchen und  Auftrag erteilen. Nach ca. einer ½ Stunde konnten wir das  gravierte Schloss wieder abholen – ab in die U-Bahn – Station Baumwall – Brückengeländer.

 

Anm. Judith: i gfrei mi narrisch.... 

 

Unser nächstes Ziel ist ein Italiener, den wir am Vortag entdeckt haben, und es gibt Pizza zum Abendessen. Danach ins Bett und die müden Knochen ausgestreckt.

 

 

9.5.14

 

Kleines Scherzerl am Rande………Judith beschäftigt seit gestern die Frage: Wann ist man alt?

Sie wurde in der U-Bahn von einer jungen Frau gefragt, ob sie sich setzen will……….        ;-)))))

Also ich denke, diese Frage ist jetzt beantwortet!!!!!  

 

Fahren heute zum Isemarkt, der 2x wöchentlich unter der U-Bahntrasse bei der Station Eppendorf abgehalten wird und sich über eine Länge von 1km erstreckt. Angeboten wird zur Hauptsache Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Süßes und Cafe.

Ein Stand war besonders nett dekoriert. Judith wollte ein Foto machen……der Besitzer war nicht erfreut, und tat dies auch kund. Sie soll gefälligst fragen, wenn sie etwas fotografieren will. Ok, hätten bei ihm eine Tasse Kaffee getrunken, jetzt wollen wir aber nicht mehr…….

Unsere nächste Station war Wedel am Elbufer. Wir spazierten ein bissl durch die Gegend

und nach einer Jause

ging es zurück nach Blankenese

um die Einlaufparade, der im Programm angesagten Schiffe (Großsegler aus Polen, Russland, Mexiko und Deutschland) anlässlich des Hafengeburtstages anzusehen. Der Weg an die Elbe führt über viele Treppen hinab, vorbei an bezaubernden Villen. Wer hier wohnt, hat es sicherlich geschafft im Leben.

   

 

Kaum am Elbufer angekommen und fünfzehn Minuten der Elbe entlang spaziert, ging die Welt unter..…..Blitze, Donner und anschließend  volle Kanne geschüttet…….. und wir standen im Freien, da kommt schon Freude auf.  Sollen wir Schutz unter Bäumen suchen oder ist das zu gefährlich???  Wir haben uns getraut und  leisteten einer älteren Dame Gesellschaft

 

 

Wir  konnten uns nach einiger Zeit in ein Restaurant an einer der Anlegestellen flüchten und  aufwärmen.

 

Nach dem Regenguss schnell wieder ins Freie und einige Bilder der Schiffe knipsen ......

 

.......der nächste Regen kommt bestimmt.

 

 

Gegen 17h sind wir im Hotel um aus dem nassen Zeug rauszukommen und danach gehen wir Essen. Für heute haben wir aber vom Regen die Schnautze voll.

 

10.5.14

 

Kaum zu glauben, die Sonne gibt es doch noch. Heute wollen wir nach Lübeck. Am Bahnhof haben wir bei einer der INFOs nachgefragt, ab welcher Station wir eine weitere Fahrkarte lösen müssen, da wir ja für den Bereich Hamburg die Tageskarte nutzen. Habe Zusatzkarten aufgrund der Auskunft gekauft, aaaber Bauchgefühl war nicht so gut, daher habe ich am Bahnsteig nochmals beim Fahrdienst nachgefragt. Die 1. INFO war falsch, also zurück und in eine der DBB-Dienststellen und die Karte umgetauscht. Trotz Menschenschlange beim Beschwerdeschalter klappte die Abfertigung recht schnell  und wir erreichten unseren Zug.

Am Rathausplatz in Lübeck war Markttag. Angeboten wurden sehr schöne Stoffe, Bänder,

Knöpfe,…..wieder haben wir eine Disput wegen einem Foto. Knöpfe dürfen nicht fotografiert werden……..Na ja dann kaufen wir halt welche und ich hoffe, daß es erlaubt ist die eigenen zu fotografieren…

 

 

 

Die Altstadt von Lübeck ist sehr schön

 

und wir erklommen  einen Turm um die Aussicht von oben zu geniessen.

Am späten Nachmittag sind wir wieder in Hamburg und gehen asiatisch Essen. Möchten uns im Hotel  bis zum Feuerwerk, Beginn 22h30, ausrasten. Als wir aufbrechen wollen, schüttet es wieder was das Zeug hält. Daraufhin bleiben wir im Hotel und sehen uns den Grand Prix an. Nicht einmal der Auftritt von Helene Fischer in St. Pauli kann Judith bei diesem Sauwetter noch einmal aus dem Hotel bringen.

 

11.5.14 (unser pers. Hamburg-Highlight)

 

Toll – Österreich hat den Grand Prix gewonnen.

Heute ist aber auch für uns ein besonderer Tag – immer wieder Sonntags – Frühschoppen in der alten Auktionshalle am Fischmarkt

und Muttertag ist heute auch. Machen uns vor 6Uhr auf den Weg, da für 6h30 der Einlauf der Queen Elisabeth

angesagt ist. Sie ist pünktlich und wirklich sehr imposant. Danach bummeln wir durch den Fischmarkt. Es gibt hier nicht nur Fisch, sondern es werden auch Früchte, Gemüse, Blumen etc zu einem seeehr guten Preis angeboten.

Wir gehen in Richtung Halle, suchen uns ein Platzerl und lauschen der dargebotenen Live-Musik. URSUPER – Beatles, CCR, …..  

 

Anm. Judith: da vergißt man das Platz anbieten aus der U-Bahn.

Die Dame muß sich verschaut haben…ich bin doch erst 16 oder vielleicht doch schon 18????

  

 ……da wird man wieder jung. Nach 2 Stifterl Sekt werfen auch wir uns ins Getümmel, shaken und tanzen uns weg. So jung und ausgelassen haben wir uns schon lange nicht mehr gefühlt. Der Sänger erwähnte, dass ihm in früheren Zeiten, BH’s auf die Bühne geworfen wurden – nach gefühlten 30 Sekunden wurde ihm der Wunsch nochmals erfüllt.

Nach einer Stunde macht die Band Pause und eine andere übernimmt auf der gegenüberliegenden Seite der Halle die Unterhaltung. Seitenwechsel und wieder werden die Knochen durchgeschüttelt, den "bewaffneten Frauen" ausgewichen und der Sektpegel wird weiter aufgefüllt.

Gegen 13h brechen wir

ab und machen uns auf den Weg ins Hotel

um etwas zu ruhen. Jeder hat 4 Stifterl Sekt intus und das zeigt halt seine Wirkung.

Am Abend gehe ich kurz zur U-Bahnstation, kaufe uns Baguette. Heute gibt’s nur kalt und das im Bett. Auch nicht schlecht.

 

 

12.5.14

Judith hat heute Shopping Tag. Da es wettermässig nicht so schlecht aussieht mache ich mich auf zum Tierpark Hagenbeck, den ich vor ca. 45 Jahren, im Zuge der Schullandwochen, schon einmal besucht habe. Er ist heute viel größer als damals. Leider hat es der Himmel nicht lange ohne Regen ausgehalten.

 

Am Abend waren wir wieder asiatisch Essen – sehr „lecker“ um es so richtig deutsch auszudrücken.

 

 

13.5.14

Die Sonne scheint, wir packen, checken aus, um 17 Uhr startet unsere Maschine. Unsere Koffer lassen wir im Hotel. Gefrühstückt wird wieder bei „Junge“, danach besuchen wir das „Designerviertel“. Machen einen Abschlussbesuch in Blanken un Blomen,

 

holen anschließend die Koffer und machen uns auf den Weg zum Flughafen. Sind ja jetzt schon alte Hasen und wissen wo es lang geht. Inzwischen ist es fix, dass wir Hamburg im Oktober wieder  besuchen werden. Dann aber  mit Sohn und Schwiegertochter von Judith.

 

Auf die typischen Sehenswürdigkeiten + MUSTS von Hamburg haben wir dieses Mal verzichtet ( bereits vor 7 Jahren gemacht), werden  aber einiges im Herbst noch einmal machen.  

 

 

MUSTS aus unserer Sicht sind jedenfalls:

                                                        *Alsterrundfahrt

                                                        *Hafenrundfahrt

                                                        *Besuch der Speicherstadt

                                                        *Besuch St. Pauli mit Führung

                                                        *Musical – König der Löwen

                                                         (Tickets via Internet in Ö besorgen)

                                                        *Miniatur Wunderland

                                                        *Fischmarkt mit Frühschoppen in                                                                                  der  Halle!!!!!!

                                                        *Planten un Blomen

 

                                                                                                   

                                                                                                                                                                                         Bericht von Erwin