11.5.

 Wie könnte es anders sein, es nieselt, aber so stark, dass man es sogar am Foto sieht.

 

Am Handy kann ich die Fahrt von BOLT verfolgen. Wir wurden nicht vergessen. Man kann über die Technik sagen was man will, für viele Dinge ist sie schon sehr hilfreich.

 

Am Flughafen verläuft alles sehr easy. Leider kommen wir nicht pünktlich weg. Angeblich wegen starkem Gegenwind. Hört man immer wieder, dass das hier ein großes Problem ist und Flüge verschoben werden. Oft sogar um einige Tage.

 

Zu Beginn des Fluges bekommen wir ein Getränk und Goldfischli, die Originalen!!! 

 

Wein müssen wir bezahlen, obwohl er nur für die primitiven gedacht ist (Späßchen)…..

 

Wow, wir bekommen etwas zu Essen. Kaum zu glauben. Die Schweizer haben halt noch Money.

 

Hmm, Vegetarier, Veganer und Moslems sind sicher entzückt, aber was ist mit uns Allesfresser? Egal, esse eh gerne Salat und das Brot ist lauwarm mit knuspriger Kruste. 

 

Unser Hinflug Wien-Frankfurt-Funchal/Madeira

Rückflug Funchal-Zürich-Wien

Da wir in Zürich etwas längeren Aufenthalt haben, treffen wir uns mit Erwins Sohn.

 

Der Flug ist bis auf ein paar Rumpler ok. Die Wolkenformationen sind schön anzusehen. 

 

Landeanflug über Zürich, alles sehr grün.

 

Am Flughafen werden wir schon von Erwin's Sohn Michael erwartet. Bei Kaffee und kleinem Leckerli sprechen wir hauptsächlich über das Hobby von Michael „Film, Stars und Sternchen“ 

 

Mein Sohn sendet mir Whatsapp und weist darauf hin, dass es am Flughafen die urguten Macarons von Sprüngli, die so genannten Luxemburgerli gibt. Nicht nur gut, sondern auch extrem teuer.

Es wird Zeit zum einchecken. Wir gehen zum Automaten und der mag mich nicht? Erwin ist schon durch und meint, dass ich wahrscheinlich die falsche Bordkarte habe……verdammte eh scho wissen……ich hab sie im Flugzeug  mit den leeren Trinkbechern mitgegeben. Ich hatte sie im Netz vom Vordersitz eingeklemmt, in der Meinung, dass es sich um die von Funchal nach Zürich handelt. Und jetzt? Erwin's Sohn arbeitet hier am Flughafen und weiß, wie ich wieder zu einer Boardingkarte komme. Wir müssen zu einem Schalter mit Supervisor. Er hat einen ordentlichen Schritt drauf und ich japse hinter ihm her. Erste Lady die er anspricht will uns nicht, also zum nächsten Schalter. Hier wird mir durch vorzeigen des Reisepasses ein Ersatzticket ausgedruckt. Pffff, ich darf nach Hause…

 

Erwin: na, wenn das mir passiert wäre

Judith: hätte ich gesagt, das schaut dir wieder ähnlich

 

Erwin schau einmal, ist das nicht der? Wo? Na eh gleich da vorne. Ja, das ist er!

 Gusenbauer fliegt mit uns, natürlich First Class. Er hat einen Rucksack. Was könnte da drinnen sein? Ein Schelm, der Böses denkt!

 

 

Wer wohl das Rennen gewinnt?

Einige stehen noch vor uns in der Warteschlange

 

EDELWEISS gewinnt 

 

 

Pilot macht uns darauf aufmerksam, dass es aufgrund der Wetterlage zu Turbulenzen kommen kann.

Wir fliegen vom Regen in den Regen. Da kommt Freude auf.

Warum gibt es hier keinen P o n c h a?

 

 

 

Resümee

Fällt mir dieses Mal sehr schwer. Bedingt durch den oftmaligen Regen ist vieles wortwörtlich ins Wasser gefallen. Diverse Fahrten erfordern vom Fahrer, da es oft sehr eng, kurvig sowie extrem steil ist, große Konzentration. Obendrein nervt die ewige  Parkplatzsuche ordentlich. Bewundernswert wie Erwin das macht. Ich könnte es nicht, zucke schon als Beifahrer aus. Landschaftlich wunderschön, aber wie ich schon geschrieben habe, bleiben mir die Levadas leider fern. Levadas sind ein Grund, warum (richtige) Wanderer diese Insel so sehr mögen. Angeblich auch wegen dem milden Klima…..Habe in diversen FB-Gruppen gelesen, dass es ob der massenhaft Menschen auf den Wegen gelegentlich ziemlich eng wird. Ehrlich gesagt, fehlt mir da schon die Unbekümmertheit der Jugend. Will noch älter werden und auch Erwin reizt es nicht so wirklich.

Falls wir noch einmal fliegen sollten, ziehen wir wieder Griechenland vor, ist eher unsere Kragenweite. Dort läuft das Leben, auf den kleinen Inseln, noch wesentlich ruhiger ab.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass meine Mutter mit Wasser in der Lunge und wie sich zusätzlich herausstellte einem Oberschenkelhalsbruch, der ob ihres Alters (91) nicht mehr operiert werden kann, im Spital liegt. Ich weiß es nicht.

 

Bericht von Judith

 

 

DIES & DAS 

 

 

 

 

 

 

26.5.26

Als die Kraft zu Ende ging,

war’s kein Sterben, war’s Erlösung

 

 

 

Was mich sehr bewegt, dass sowohl mein Sohn als auch ich an einem 26. Geburtstag haben. Bei der Bestattung habe ich eine Parte ausgesucht. Hat sich dann herausgestellt, dass es sich um ein Muster mit der Nr. 5 handelt. Alles Zufall?

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