7.5.
Wettervorhersage natürlich R E G E N.
Sind uns nicht ganz schlüssig wohin wir sollen?
Entschließen uns für CURRAL DAS FREIRAS - Kleiner Ort,
der auf Kastanienprodukte spezialisiert ist. Dauert eine Zeit, bis wir endlich einen Parkplatz finden und schlagen gleich mit Kastanienkuchen und -Likör zu.
Anschließend fahren wir zum Aussichtspunkt
Noch mehr faszinieren mich die vieeeelen Hummeln am Natternkopf
Über einige Stufen gelangt man zum Aussichtspunkt.
Würde das Wetter noch mitspielen, wäre es perfekt. Von hier sieht man einen Wanderweg, der angeblich in 1,5 Stunden ins Dorf führt und
man kann mit dem Bus wieder retour fahren. Wir haben zwar unsere Wanderschuhe mit, aber ich weiß nicht ob ich das will. Vielleicht die nächsten Tage, wenn das Wetter besser ist.
Da man bei der Rückfahrt quasi neben der Landebahn des Flughafens fährt, suchen wir das Platzerl, welches im Internet, für gute Sicht zum Flughafen, angepriesen wird. Da sieht man aber nicht wirklich etwas. Also fahren wir weiter und siehe da, haben Glück und sehen einen Abflug.
Langsam fahren wir heimwärts
Übrigens oberhalb der Unterführung befindet sich die Landebahn des Flughafens.
Unter der Landebahn befinden sich Sportanlagen
Fuß-und Handball, Tennis, Squash, Kletterwand
sowie Winterlagerung und Reparatur von Booten
Gegen16 Uhr sind wir wieder zu Hause. Erwin will ein Schlaferl halten und ich gehe noch einmal ins Viertel der bemalten Türen. Zum Abschluß gönne ich mir noch PONCHA
8.5.
Es hat die ganze Nacht geschüttet. Irgendwo eine Wanderung zu machen erscheint uns ob der teilweisen Schlammschlacht im FANAL FOREST nicht erstrebenswert Würde ja so gerne eine Levada machen, wird aber immer wieder beschrieben, dass Trittsicherheit und Schwindelfreiheit eine Voraussetzung ist. Oftmals auch ziemlich steil ist und mehrere Stunden dauert, also kommt es für mich sowieso nicht in Frage. Kann aufgrund meiner bedienten Wirbelsäule nicht so lange gehen und in entsprechender Form sind wir auch nicht.
Außerdem fehlt uns schon die Unbekümmertheit der Jugend
Kommen ziemlich spät weg und fahren nach Santa Cruz. Nach einigen Runden im Ort finden wir endlich einen Parkplatz. Ein sehr nettes Städtchen. Wir besuchen die
und ziehen weiter ins Centrum.
Sehr schön geschmückt.
Da es ziemlich nah dem Flughafen liegt, können wir auch gut Flugzeuge beobachten.
Da diese hier erst im aufsteigen sind, ist es natürlich relativ laut. Im Reiseführer wird beschrieben, dass man sich davon aber nicht abhalten lassen soll, Santa Cruz zu besuchen. Also, ich würde sogar freiwillig hierher ziehen. Ich lieb’s Flugzeuge zu beobachten. Frage mich immer woher das kommt? Vielleicht liegt es daran, dass ich schon als 9jährige mit meinen Eltern nach Ägypten fliegen konnte. War damals (1963) noch nicht selbstverständlich und für uns ein großes Abenteuer. Mein Vater hat dort gearbeitet
Zum Abschluss besuchen wir noch die Markthalle.
Als nächstes fahren wir nach
Die Mädels werfen sich in Pose
Auch hier finden wir wieder schönen Blumenschmuck.
Ich verspüre Hunger und Erwin ist sowieso immer dabei, wenn es ums Essen geht. Überredungskünste brauche ich da keine. Ich esse Fischsuppe und Erwin Oktopus
Wir fahren weiter ins Naturschutzgebiet……alles zugeparkt und falls man vielleicht doch irgendwann, irgendwo einen Parkplatz findet, muss man zuerst ein ziemlich langes Stück auf der Straße zurücklegen. Darauf haben wir beide keine Lust.
Haben für’s Abendessen ein Lokal ausgesucht, in dem man Tapas bekommt. Mach mich bzw starte den Versuch mich schön zu machen. Ist im biblischen Alter nicht mehr so leicht. Bekomme es mit Hilfe der Kosmetikindustrie so halbwegs hin. Kaum aus dem Haus beginnt es wieder zu schütten und wir haben nur einen Schirm mit. Vor dem Lokal, es ist sehr klein, müssen wir einige Minuten warten bis ein Tisch frei wird. Ich schau aus wie eine gebadete Maus……
Eigentlich wollten wir Tapas essen, sehen dann aber den gemischten Teller und entscheiden uns um.
Toll wie hier 3 Mädels, auf engstem Raum, den Laden schupfen. Es hat uns sehr gut geschmeckt und wir reservieren für unseren Abschiedsabend am Sonntag einen Tisch.
9.5.
Wir haben heute den letzten Tag unseren Ford Focus, der uns gute Dienste geleistet hat. Obwohl ein Kleinwagen, hat er steile Straßen sehr gut bewältigt.
Wetter ist schön!!!!!!! Ich kann es gar nicht glauben.
Wir wollen den botanischen Garten und Ribeiro Trio besuchen. Bei Ribeiro handelt es sich um ein Naturschutzgebiet mit Lorbeerwald in dem eine gemütliche Wanderung möglich ist. In einem Restaurant werden frische Forellen angeboten.
Botanischer Garten
öffnet um 9 Uhr und wir sind die ersten bei der Kassa.
Es sind noch nicht viele Leute hier.
Dieser „Teppich“ wurde sehr schön gestaltet.
Ich könnte mir selber eine reinhauen. Mein Bauch hat gesagt, zieh die Wanderschuhe an und mein Hirn meinte „ brauchst nicht, geht auch so“ Was soll ich sagen, teilweise gatschig, regnete die letzten Tage ja immer wieder.
Zwischendurch suchen wir die Toilette auf. Denke, da war heute noch niemand von der Reinigung da. Dazu kommt noch, eine Tür lässt sich nicht schließen und auf einem der WCs gibt es kein Papier. Vor der Toilette werden die Brötchen für den Imbiss zwischengelagert und anscheinend gibt es hier auch Übernachtungsgäste.
Ich bin mit Sicherheit nicht heikel, aber das geht gar nicht.
Im Großen und Ganzen gefällt es mir hier sowieso nicht.
Wir fahren weiter nach Ribeiro. Wieder so eine unübersichtliche Fahrt. Meine Nerven…..
Es hat hier nur 9° Sind gegen 11:15 vor Ort und es ist, wie so oft, kein Parkplatz zu finden. Autos parken noch lange nach dem Ort.
Da muss man dann schon vorher sehr weit laufen um zum Start zu gelangen. Plan B muss her. Wir fahren weiter
Es bietet sich PORTO DA CRUZ an. Wie sich im nachhinein herausstellt eine gute Entscheidung.
Im Reiseführer wird das Lokal A PIPA empfohlen. Wir sind um 12 Uhr dort und es herrscht absolut tote Hose. Hmm, sollen wir da überhaupt hineingehen? Egal wir versuchen es halt. Ich entscheide mich für Garnelen und Erwin für Thunfisch.
Dazu wähle ich Milho Frito, hatte bisher nicht die Möglichkeit, diese Spezialität zu testen. Es handelt sich um frittierten Polenta. Essen ist ausgezeichnet. Wir trauen unseren Augen nicht, plötzlich ist die Bude voll und
einige warten schon auf einen freien Platz.
Anschließend machen wir einen Verdauungsspaziergang rund um dieses Bergerl.
Man kommt nicht umhin die Rumbrauerei zu besuchen.
Gekauft haben wir nichts, wird zu Hause dann eh nicht getrunken.
Bin fasziniert von dem sich ständig verändernden Erscheinungsbild auch rundherum sehenswert.
Erwin möchte noch Kaffee. Wir suchen ein Restaurant auf und ich bestelle mit „Poncha“ das Nationalgetränk. Kann auf verschiedene Arten zubereitet werden.
Original:
2cl Zitronensaft
1-2 TL Honig
3-4cl Aguardente (Zuckerrohrschnaps)
Wird anstatt der Zitronen auch mit Orangen, Maracuja etc angeboten
Ich wähle heute Mandarine. Bist narrisch, das ist bis jetzt der beste. Würde trotzdem nicht mehr hingehen. WC ist zum fürchten. Zwar sauber wie bis jetzt überall, aber rundherum, angefangen vom WC-Deckel über die Halterung vom Papier und Handtrockner - alles kaputt. D A S geht gar nicht. Da er mir so gut geschmeckt hat, holen wir uns doch noch ein kleines Flascherl.
Kommen auf der Heimfahrt, wegen einem Unfall in einen Stau und können dafür noch einmal ein landendes Flugzeug beobachten.
10.5.
Muttertag……nicht mein Ding. Mutter bin ich an jedem Tag im Jahr…..oder auch nicht!
Letzter Tag. Erwin bringt laut Terminvereinbarung um 10 Uhr unseren Leihwagen zurück. Ich richte einstweilen einige Dinge für die Rückreise her und begebe mich dann in Richtung Santa Catarina Park. Liegt ungefähr in der Mitte von unserer Wohnung und dem Autoverleih. Das letzte Stück hat es in sich, stetig bergauf. Muss aber sein, können doch nicht nach Hause fahren, ohne Sissi besucht zu haben.
Gehen noch einmal durch den Park, den wir schon am ersten Tag besucht haben. Denke, da heute die Sonne scheint, dass ich schönere Bilder machen kann. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Immer wieder Wolken am Himmel.
Traurig, vermutlich nur eines übrig geblieben.
Wir müssen uns wieder mit PONCHA trösten. Natürlich mit Tangarina(Mandarine). Rinnt mir/uns genau so gut runter wie Aperol Sprizz. Einen zweiten werden wir erst später zu uns nehmen, sonst …..
Wir gehen zum Hafen und sehen ein großes Kreuzfahrtsschiff.
Wollen wir das auch einmal machen? Nein, liegt nicht auf unserer ToDo-Liste
.
Sag niemals nie…..am 21.5. Hurtigruten gebucht ,-))
Gehen zurück zum Appartement und fangen an zu packen. Ich gehe dann zum Kaufhaus A….unterwegs komme ich bei einer Boutique vorbei, die ich fast vergessen hätte. Habe vor 2 Tagen gesehen, dass sie jede Menge neue Wäre bekommen haben. Also, nichts wie hinein. Sie haben sehr schöne Kleider, aber ich fühle mich für alle zu BLAD. Es wird daher eine Bluse und Weste. Weste ist vielleicht a bissl übertrieben. Gehe weiter zum Kaufhaus und es hat geschlossen. Wie die meisten Geschäfte am Sonntag. Rufe Erwin an und wir treffen uns beim Eisgeschäft ( owa raunzen, weil zu blad) anschließend besuchen wir noch einmal unser Marktstandl und geben uns PONCHA und weil er so gut ist einen zweiten…..wir haben ja sonst keine Gelegenheit mehr.!!!!
Übrigens Zuhause nicht so gut, liegt aber an den geschmacklosen Mandarinen bei uns.
Ihr seht, wir sind sehr flexibel. Muss nicht immer Aperol sein….
Kaufe noch einige Mitbringsel und dann gehen wir nach Hause um den Rest einzupacken.
Für 18:30 haben wir ja vor 2 Tagen im Jarana einen Platz reserviert.
Es schmeckt alles soooooo gut.
Im Apartment angekommen, geht die Abwaage (Koffer)los. Jössas, werden wir (eigentlich ICH-eh wie immer) nie gescheiter ? Wieder vieeel zu vieeel. eingepackt. Dieses Mal werde ich aber fotografieren, was ich wirklich gebraucht habe. Ehrenwort !!!
Bestelle noch über die BOLT-App ein Taxi für morgen. Hat ja bei der Ankunft ganz toll geklappt.
UNTERWEGS MIT
OctoBussi














































































































































